Möchten Sie ihr Kind oder sich selbst taufen lassen oder möchte sich Ihr Kind konfirmieren lassen?

Haben Sie vor, sich kirchlich trauen zu lassen?

Oder möchten Sie Näheres über die kirchliche Bestattung erfahren?

 

Hier haben wir das Wichtigste für Sie aufgeführt.

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Taufe

Das Sakrament der Taufe ist das "Ja" Gottes zu uns Menschen und wartet auf unsere Antwort, den Glauben. Durch die Taufe wird man Mitglied in der Kirche.

 

Wollen Sie Ihr Kind taufen lassen oder selbst getauft werden, nehmen Sie bitte Kontakt mit dem zuständigen Pfarramt auf. Dabei können die wichtigsten Fragen geklärt und ein Termin für ein ausführliches Taufgespräch ausgemacht werden.

 

Für die Anmeldung brauchen Sie die Geburtsurkunde (für religiöse Zwecke). Wenn Sie wünschen, kann die Taufe im Familienstammbuch eingetragen werden. Als Taufspruch können Sie bereits im Vorfeld einen Bibelvers aussuchen.

 

In der Regel werden zwei Taufpaten bestellt. Taufpaten müssen Mitglied einer christlichen Kirche (ACK) sein. Einer der Paten sollte evangelisch sein. Die Taufpaten benötigen eine Patenbescheinigung ihres zuständigen Pfarramts. Wer aus der Kirche ausgetreten ist, kann nicht Taufpate sein.

 

Taufen finden in Ebersbach im sonntäglichen Gemeindegottesdienst statt. Taufsonntag ist in Regel der 1. Sonntag im Monat in der Veitskirche. Durch Festtage oder andere Anlässe kann sich dieser Termin verschieben.

 

Tauftermine 2017:

1. Januar

6. Januar

5. Februar

5. März

2. April

7. Mai

11. Juni

2. Juli

6. August

3. September

8. Oktober

5. November

3. Dezember

 

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Konfirmation

Die Konfirmation ist die Antwort, das "Ja" der als kleine Kinder getauften Jugendlichen zu Ihrer Taufe.

Die Konfirmandenzeit umfasst die Auseinandersetzung mit den Fragen des Glaubens, das Kennenlernen des Gottesdienstes und der Kirchengemeinde, sowie die konkrete Gemeinschaft als Konfirmandengruppe mit allerlei Aktionen.

Deshalb ergänzt den Konfirmandenunterricht am Mittwochnachmittag ein Gemeindepraktikum und die Konfirmandenfreizeit.

Konfirmation im 8. Schuljahr

Konfirmiert wird man in der Regel in dem Jahr, in dem man 14 Jahre ist oder wird. Das hat zu tun mit der rechtlich geregelten Religionsmündigkeit mit 14. Damit sind Konfirmanden meist in der 7. oder 8. Klasse. Ausnahmen aus familiären oder schulischen Gründen oder auch wegen des Freundeskreises sind möglich. Weil der Mittwochnachmittag von den Schulen nur noch in der Klasse 8 für den Konfirmandenunterricht grundsätzlich freigehalten werden muss, ergeben sich für die 7. Klasse oft Terminprobleme. Für den notwendigen gemeinsamen Termin am Mittwoch sollte daher künftig verstärkt darauf geachtet werden, dass das Konfirmandenjahr für die betroffenen Kinder im 8. Schuljahr liegt.

Konfirmation

In Ebersbach findet die Konfirmation am 3. Sonntag vor Pfingsten (Kantate) - Pfarrbezirk West und am 2. Sonntag vor Pfingsten (Rogate) - Pfarrbezirk Ost statt. Sollte der Konfirmandenjahrgang im „Westen“ zu groß für einen Gottesdienst sein, feiern wir auch am 4. Sonntag vor Pfingsten (Jubilate) Konfirmationsgottesdienst. Dies wird nach der Konfirmandenanmeldung beim ersten Elternabend entschieden.

 

Konfirmandenanmeldung: Im Mai/Juni des Vor-Konfirmations-Jahres Elternabend: Vor Beginn des Konfirmandenunterrichts und kurz vor der Konfirmation

Unterrichtsbeginn: Nach den Pfingstferien, üblicherweise am Mittwochnachmittag

Konfirmandenfreizeit (Pflichtbestandteil des Unterrichts): meist September/Oktober

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Termine für den Jahrgang 2018:

Konfirmandenfreizeit: 6.-8. Oktober 2017 in Rötenbach

Konfirmation: 29. April 2018

 

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Trauung

Bei der Trauung bestätigen die Eheleute ihr Ja zueinander vor Gott und empfangen für ihre Ehe Gottes Segen.

 


Die evangelische Trauung ist keine Eheschließung, sondern ein "Gottesdienst anlässlich einer Eheschließung", die auf dem Standesamt vollzogen wird. Anders als in der katholischen Kirche ist sie kein Sakrament.

 

Wenn Sie Ihre Hochzeit planen und eine kirchliche Trauung wünschen, nehmen Sie bitte rechtzeitig mit dem zuständigen Pfarramt Kontakt auf. Zuständig ist in der Regel das Wohnsitzpfarramt eines oder beider Eheleute.

 

Sollten Sie sich an einem anderen als Ihrem Wohnort trauen lassen wollen, sollten Sie außerdem mit dem dortigen Pfarramt Kontakt aufnehmen.

 

Mit dem zuständigen Pfarrer wird ein Traugespräch geführt, in dem alle Details für den Gottesdienst besprochen werden.

 

Für die Anmeldung brauchen Sie die Daten Ihrer Taufe und Konfirmation.

 

Eine evangelische Trauung ist nach römisch-katholischem Recht nur gültig mit Dispens der römisch-katholischen Kirche. Sollten Sie als konfessionsverschiedene Ehepartner eine solche Anerkennung Ihrer evangelischen Trauung wünschen, nehmen Sie bitte vorher Kontakt mit dem zuständigen römisch-katholischen Pfarramt auf.

 

 

Trauung Auswärtiger

Wenn Sie sich in unserer Veitskirche trauen lassen möchten, jedoch hier nicht wohnhaft sind, wird laut Beschluss des Kirchengemeinderats eine Gebühr in Höhe von 140 Euro (ggf. zzgl. 30 Euro Heizkosten) fällig. In diesen Kosten eingeschlossen sind die Dienste der Mesnerin. Die Kirchenmusik wird direkt mit dem Organisten/der Organistin abgerechnet.

 

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Bestattung

Die Kirchengemeinde begleitet verstorbene Mitglieder und deren Angehörige anlässlich der Bestattung mit einem Gottesdienst

 

Die formalen Dinge der Bestattung werden mit dem gewählten Bestattungsunternehmer besprochen.

 

Für den Gottesdienst / die Trauerfeier besucht Sie der Pfarrer und bespricht mit Ihnen die Gestaltung.

 

In der Regel nimmt die Ansprache bei der Trauerfeier den Denkspruch (Konfirmation) des Verstorbenen auf.

 

Die kirchliche Bestattung setzt voraus, dass der Verstorbene bei seinem Tod Mitglied der evangelischen Kirche war. In seelsorgerlichen Fällen sind Ausnahmen möglich. Dies ist mit dem zuständigen Pfarrer zu besprechen.

 

Trauerfeiern finden grundsätzlich in der Aussegnungshalle auf dem Friedhof statt. Wenn für diesen Gottesdienst mit 200 und mehr Teilnehmern zu rechnen ist, steht die Veitskirche für christliche Trauerfeiern zur Verfügung. Dies ist im Gespräch mit dem Bestatter und dem Pfarramt der Veitskirche zu klären.

 

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